Metabolic Screen

Übergewicht stellt einen wesentlichen Risikofaktor dar für Diabetis Typ 2, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Gesellen sich zu einem erhöhten Bauchumfang noch erhöhte Blutzuckerwerte und/oder erhöhte Blutfettwerte sowie ein hoher Blutdruck, spricht man von einem Metabolischen Syndrom. Bauchfettzellen geben bestimmte Botenstoffe frei, die die Entzündungsmarker im Blut erhöhen. Dadurch werden die Gefäßwände uneben und rauh, Fette bleiben „kleben“, der Blutfluss wird gestört, kleine Gefäße (Kapillaren) werden nicht mehr richtig durchblutet – es kommt zu Durchblutungsstörungen. Zu den kleinen, engen Gefäßen zählen auch die Herzkranzgefäße und die Gefäße im Kopf und in den Nieren. Das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall steigt. Gleichzeitig steigt der Blutdruck, da das Blut mit „mehr Druck“ durch die enger werdenden Gefäße gepumpt werden muss. Ein weiteres Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall, das durch eine minderdurchblutete Niere noch verstärkt wird, denn auch die Niere ist maßgeblich an der Höhe des Blutdrucks beteiligt.


Eine kohlenhydratreiche Kost und eine Stoffwechselstörung, die mit einer Insulinresistenz einhergeht, führen zu mehr Fetteinlagerung, besonders am Bauch, denn Insulin ist nicht nur für den Zucker-, sondern auch für den Fettstoffwechsel zuständig. Ein zu hoher Blutzuckerspiegel führt also zu Fetteinlagerung, und diese Fettzellen produzieren Entzündungsstoffe – siehe oben. Ein Teufelskreis, der mit der richtigen Ernährung dringend durchbrochen werden muss.

 

Praxis Mölln

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Referentin und  Therapeutin für

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